Bekenntnis zu bezahlbaren Wohnungen in Ludwigsburg und Umgebung

Bekenntnis zu bezahlbaren Wohnungen

in Ludwigsburg und Umgebung

In acht Baugebieten sollen 1000 Wohneinheiten entstehen – 30 Prozent des Wohnraums in Mehrfamilienhäusern geht an die städtische Wohnungsbau.

Es ist ein klares politisches Bekenntnis zu bezahlbarem Wohnraum, das Verwaltung und Stadträte im Wirtschaftsausschuss am Mittwoch ablegten. Und ein heikles Thema für den Immobilienmarkt. In insgesamt acht Baugebieten sollen je 30 Prozent der Fläche von Mehrfamilienhäusern an die stadteigene Wohnungsbau Ludwigsburg (WBL) für Mietwohnungen gehen. Weitere 15 Prozent der Flächen sollen Investoren zur Verfügung stehen, die nach dem Landeswohnraumförderprogramm Mietwohnungen errichten (siehe unten). 55 Prozent der Wohnungen gehen in den freien Markt, für den Bau von Miet- und Eigentumswohnungen. Wobei auch hier die WBL zum Zug kommen kann. Die Flächen für Einfamilien- oder Reihenhäuser gehen zu 100 Prozent an private Bauherren und Bauträgerfirmen.

Dieser Weg, der am 18. März zum endgültigen Beschluss im Gemeinderat ansteht, sorgte für Diskussionen im Ausschuss für Wirtschaft, Kultur und Verwaltung. Nicht in der Sache an sich.

Entwicklung von Wohnland LudwigsburgDas Ziel, in Neubaugebieten 10 bis 20 Prozent bezahlbaren Mietwohnraum zu schaffen, sei „im Konsens“, sagte Oberbürgermeister Werner Spec am Mittwochabend, auf 30 Prozent erhöht worden. Grund sei die „drastische Verschärfung des Bedarfs an Mietwohnungen“. Die steigende Zahl von Flüchtlingen, die in der Anschlussunterbringung Wohnungen suchen, sind ein Teil des Drucks. Ein anderer: Bezahlbare Mietwohnungen sind in Ludwigsburg Mangelware. Den Konsens fühlte Reinhard Weiss (FW) nicht: 20 Prozent seien diskutiert worden, 30 Prozent „können wir nicht folgen“.

Das Tempo, bis 2023 die acht Baugebiete zu entwickeln, sei zu hoch, kritisierte die CDU. „Es gibt auch weitere Generationen, die Wohnbau brauchen“, sagte Stadträtin Elke Kreiser. Man müsse „nicht alles in den nächsten fünf Jahren entwickeln“. Fraktionskollege Reinhold Noz gab Schützenhilfe: „Wir müssen Flächen freihalten, damit wir in zehn bis 15 Jahren weitere Entwicklungen machen können.“ Klaus Herrmann (CDU) legte nach: „Der Druck kommt in Zyklen“, so könne etwa mit den Baugebieten Ost und Hohen Rain auch noch vier bis fünf Jahre gewartet werden. Alle Gebiete parallel zu entwickeln, sei zu schnell, ergänzte Weiss. Er schlug vor, manche Vorhaben bis 2020 zu terminieren, andere bis 2023. Er plädierte zudem dafür, den WBL-Anteil auf fünf Jahre zu beschränken.

Dem widersprach SPD-Rätin Margit Liepins. Beim Baugebiet Ost diskutiere man bereits an die vier Jahre, am Hohen Rain gehe es vor allem um eine Arrondierung. Man solle „endlich mal zu Potte kommen“. Auch Jochen Eisele (FDP) verstand „die Aufschieberei nicht ganz“, Grünen-Rat Michael Vierling wies darauf hin, dass es sich um einen Zeitraum von neun Jahren handele. Das sei vertretbar, zudem könne auch der Bestand abgerissen oder umgebaut werden: „Es werden sich immer Beweglichkeiten ergeben.“

Dies war ganz im Sinne des OB, der mehrmals zur Entscheidung aufrief. Der Wohnraum werde dringend benötigt. Zudem gebe es noch Potenzial, es würden nicht „die letzten Flächen verbraucht“. Im Gespräch ist hier etwa das Hartenecker Feld nördlich der Hartenecker Höhe. Damit die Bevölkerung nicht abnimmt, sei man früher von 200 neuen Wohneinheiten jährlich ausgegangen. „Und das war noch ohne Wohnungsnot.“ Dagegen stünden 1000 Wohneinheiten in neun Jahren. Um den Bedarf zu decken, „müssten wir noch deutlich mehr Flächen auf den Markt bringen“.

Die teils engagierten Plädoyers des OB („Jetzt müssen wir einfach mal springen.“) hatten Erfolg: Einstimmig – Reinhold Noz (CDU) und Florian Lutz (FW) enthielten sich – wurde die Verwaltung beauftragt, Konzepte für die Baugebiete zu entwickeln, die Mietwohnungsquote wurde bestätigt.

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